Hollerschmarren mit Vanillesauce

Endlich richtig Urlaub!

Nach turbulenten Juliwochen mit Kurztrips nach Mailand, Prag und Amsterdam geht es bei mir nun wieder etwas ruhiger zu. So schön es ist, die Welt zu erkunden, so schön ist es auch, wieder heim zu kommen. In der Heimat erwarten mich köstliche Früchte, reifes Obst und knackiges Gemüse aus dem Garten (Merkt man, dass ich hungrig bin?).

Hollerschmarren_ProstMahlzeit

Als ersten Streich gibt’s Hollerschmarren mit Vanillesauce. Wild wachsend kündigen die schwarzen Holunderbeeren langsam den Ende des Sommers an, und werden hoffentlich noch bis in den Herbst hinein meinen Speiseplan versüßen.

Hollerbeeren_ProstMahlzeit

collage_Hollerschmarren

Zutaten für 4 gute Esser:

150-200 g gerebelter Holler
200 g Mehl (ein Teil glatt, ein Teil Dinkelvollkornmehl)
5 Eier (getrennt)
200ml Milch
30 g Zucker
Prise Salz
Butter zum Backen
Staubzucker zum Bestreuen

1/2 PäckchenVanillepuddingpulver (18 g)
400 ml Milch

Die Eier trennen. Eidotter, Milch und die Mehlmischung gut verrühren. Das Eiklar gemeinsam mit einer Prise Salz und dem Zucker zu steifem Eischnee schlagen. Vorsichtig unter die Mehlmasse unterheben.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. In einer feuerfesten Pfanne Butter zerlassen und die erste Partie der Teigmischung einfüllen. Einen Teil der Beeren darüberstreuen, unterrühren und für 2-3 Minuten bei geringer Hitze backen. Umdrehen, nochmals kurz bräunen lassen und dann für 5-8 Minuten im heißen Ofen nachbacken lassen. Herausnehmen und mit zwei Gabeln auseinander reißen.

Am Schnellsten geht das Ganze, wenn man mit zwei Pfannen gleichzeitig arbeitet (immer eine auf dem Herd, eine im Backofen). Dann wird der Hollerschmarren auch nicht so schnell kalt.

Für die Vanillesauce einen Vanillepudding mit der 1,5-fachen Menge Milch zubereiten. Wer es noch flüssiger mag, gerne auch mehr.

Den fertigen Hollerschmarren mit Staubzucker bestreuen und gemeinsam mit der Vanillesauce heiß servieren.

Holunderschmarren_ProstMahlzeit

Achtung: Die Vitamin C haltigen Beeren müssen vor dem Genuß  immer erhitzt werden. Durchs Kochen wird der giftige Stoff der rohen Beere zerstört.

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